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Vierte Pleite in Serie: Pfaffenberger: "Keine Panik in Schreez!" PDF  | Drucken |
Freitag, den 19. Oktober 2018 um 17:14 Uhr
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Nach vier Niederlagen in Serie ist der SV Schreez überraschend deutlich von der Erfolgsspur abgekommen. Zehn Punkte beträgt dadurch der Abstand zu Spitzenreiter Kreuz. Die Schwedler-Elf benötigt bereits nach Abschluss der Vorrunde ein Fernglas für Platz eins. 2. Vorstand Günther Pfaffenberger gibt aber Entwarnung: Keine Panik in Schreez!
 
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von Thomas Nietner (www.anpfiff.info)
 
Am verlorenen Topspiel gegen den SC Kreuz will Günther Pfaffenberger die Pleitenserie nicht festmachen - im Gegenteil. "Das war ein Bombenspiel von uns", hadert der Schreezer dabei nicht mit der Leistung, sondern einzig und alleine mit dem Ergebnis und ein wenig mit den Entscheidungen des Schiedsrichters. Denn jene Partie hätten die Orange-Schwarzen aus seiner Sicht nicht verlieren müssen. Statt 2:2 endete die Begegnung aber letztendlich 1:2. Mit jener Pleite hätte Günther Paffenberger noch leben können: "Da haben wir uns noch keine Gedanken gemacht." Noch - denn nach den drei anschließenden Niederlage wurden die Mundwinkel rund um den Sophienberg schon länger. Seitdem hat die Schwedler-Elf offenbar das Pech an den Fußballstiefeln kleben. "Der Elfmeter, der Obernsees zur Führung verholfen hat, ist lächerlich, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit keine Torchance mehr hatten. Gegen die TFC-Reserve hatten wir das Spiel eigentlich im Sack. Der TFC weiß sicher nicht, warum sie die Partie gewonnen haben", ist Günther Pfaffenberger sicher. Die Tabelle nimmt darauf jedoch keine Rücksicht. Nach der jüngsten 2:3-Pleite in Warmensteinach ist der Rückstand auf Tabellenführer Kreuz bereits auf zehn Punkte angewachsen. "In Warmensteinach haben wir schon seit gefühlt hundert Jahren nicht mehr gewonnen", hätte man sich für Günther Pfaffenberger die Fahrt ins Fichtelgebirge erneut sparen können.
 
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Im Hinspiel konnte der SV Schreez die Partie gegen Warmensteinach noch drehen: Zum Rückrundenauftakt gingen Felix Wiemer (re.) und seine Teamkollegen leer aus. anpfiff.info

"Keine Panik in Schreez!"
 

Von mieser Stimmung ist man in Schreez trotz der ausbleibenden Erfolge weit entfernt. Das betont Günther Pfaffenberger ausdrücklich: "Die Luft ist keineswegs raus: keine Panik in Schreez!" In jenen Tagen versucht der Schreezer vielmehr das Positive hervorzuheben und bedient sich dabei der Tabelle: "Wir sind immer noch Tabellenzweiter! Zudem ist es doch nicht verkehrt, wenn alles enger zusammen ist. Das macht die Sache interessanter." Trotz des Rückstands auf die Kreuzer hakt er Platz eins (noch) nicht ab. Dafür ist die Saison aus seiner Sicht noch zu lange: "So stark sind die Kreuzer auch nicht, dass sie ohne weiteren Punktverlust durchkommen." Um den Titelkampf aber noch einmal spannend zu machen, müssen die Schreezer in diesen Wochen aber erst einmal auf sich selbst schauen. Da macht sich Günther Pfaffenberger nichts vor. Wo die Elf nun die Hebel ansetzen muss, steht für ihn außer Frage: "Wir verlieren die Spiele vorne und nicht hinten!" Als Vorwurf an die Offensivabteilung will er das indes nicht verstanden haben. Denn mit Sebastian Meyer, Jonas Friedrich und nun auch noch Tobias Wölfel fehlen den Orange-Schwarzen aktuell ihre torgefährlichsten Spieler.

 

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Zwar erzielte Nam HoAi (li) in Warmensteinach noch den Anschlusstreffer, dennoch war  Vorstand Günther Pfaffenberger von den letzten Partien wenig begeistert. anpfiff.info
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"Gefährlich, wenn wir am Kellerfest Tabellenführer sind!"

 

"Jetzt muss eben Laineck dran glauben. Wir brauchen einfach mal wieder einen Sieg - egal wie", fordert Günther Pfaffenberger am kommenden Spieltag wieder einen Dreier. Das Wie ist dabei nach den vier Niederlagen erst einmal zweitrangig. Dass die Orange-Schwarzen dafür eine harte Nuss knacken müssen, steht für ihn fest: "Laineck wird hinten drin stehen. Das macht die Aufgabe nicht leichter! Danach wartet dann die Post. Die sind auch nicht immer angenehm zu spielen und sind bislang unberechenbar!" Um in der Tabelle nicht weiter Boden zu verlieren, zählt bis zur Winterpause auch da nur ein Sieg. "Es ist eben immer gefährlich, wenn wir am Kellerfest an der Tabellenspitze stehen", hat Günther Pfaffenberger dabei als wahren Grund für die plötzliche Ergebniskrise ausgemacht und sieht dabei Parallelen zu früheren Spielzeiten. Das müssen die Orange-Schwarzen in den verbleibenden zwölf Saisonspielen nun wieder korrigieren.

 

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Au Backe: Nach vier Niederlagen in Folge sah Andreas Schwedler schon einmal glücklicher aus. anpfiff.info
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