A5 in Stichworten: Das Kartenfestival war in Plankenfels PDF  | Drucken |
Dienstag, den 27. Dezember 2022 um 19:41 Uhr
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Bei der Auswertung der Statistik der A-Klasse 5 sind viele interessante Nebenaspekte ans Tageslicht getreten. Etwa, dass es beim Spitzenspiel zwischen Plankenfels und Schreez die Karten nur so blitzten. Die interessantesten Randnotizen sind jetzt in Stichpunkten zu lesen.
 
Von Hans-Jürgen Wunder
 

A wie Alter
Der Akteur, der in der Liga mit den meisten Jahresringen aufgelaufen war, ist ein Prominenter. Denn schließlich hat der frühere Altstädter, Duisburger und Wehener Coach Gino Lettierie  jede Menge Trainererfahrung im bezahlten Fußball gesammelt und ist derzeit beim FK Panevezys, einem Erstligisten in Litauen, unter Vertrag. Insofern wurden es für den 55-jährigen Familienvater auch nur vier Saisoneinsätze für den SV Weidenberg. Das Nesthäkchen der Liga kommt dagegen aus Lindenhardt und heißt Moritz Barthelmann. 

B wie Beton
Die sicherste Abwehr hat der SV Schreez, nicht nur, was die Anzahl der Gegentreffer betrifft. Sechsmal blieb die Schwedler-Elf um Torwart Justin Schreiner ohne Einschlag, der damit auch den besten Wert unter seinen Kollegen aufweist.

E wie Einwechslung
Wenn der Trainer das Zeichen zum Warmmachen gab, war der Ramsenthaler Lukas Fischer regelmäßig mit dabei. Bei acht seiner zehn Einsätze griff er erst ein, als die Partie bereits angepfiffen war. Im Derby gegen Bindlach 2 gelang ihm dann sein einziger Treffer. 

F wie Fairness
Aller Anfang ist schwer. Während der SC Kreuz Bayreuth rein sportlich gleich eine ordentliche Rolle spielt, gibt es in Sachen Disziplin noch viel Luft nach oben. In der Fairnesstabelle liegt der Traditionsverein jedenfalls derzeit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Freilich stellen die Wagnerstädter die Mannschaft mit dem geringsten Durchschnittsalter in der Liga.

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Kein Kind von Traurigkeit: Nico Schiller (re.) lässt auch am Boden nicht locker.anpfiff.info


K wie Karten
Beim Gipfeltreffen zwischen Plankenfels und Schreez ging es um viel und der Referee konnte sich über Mangel an Arbeit nicht beschweren. Zehnmal zückte er die gelbe Karte, einmal schickte er die rote hinterher und einmal glatt rot. Garniert wurde das Ganze mit zwei Zeitstrafen. Am Ende gewann die Heimelf mit 3:1.  

S wie Sünder
Seinen Ruf als Rauhbein hat der Schreezer Nino Schiller erneut unter Beweis gestellt. Nach 14 Verwarnungen in der abgelaufenen Saison ließ er auch in der Halbserie nicht locker und handelte sich neunmal den gelben Karton ein. Zweimal durfte er sogar die Wassertemperatur der Dusche etwas früher als seine Kollegen testen. Dabei gehört er eigentlich zu den besten Vorbereitern der Liga.

T wie Tore
An der Spitze der Torschützenliste liefern sich Philipp Wirth und Daryll Mackall einen heißen Kampf um die Krone. Während der Weidenberger mit der Konstanz besticht, mit der er trifft, hat der Kreuzer Co-Trainer bereits fünfmal den psychologisch wichtigen ersten Treffer für sein Team erzielt. Die meisten Treffer pro Spiel, nämlich vier, haben dagegen jeweils Dominik Dormann (Waischenfeld) und Alexander Will (Plankenfels) verbucht. Und die sichersten Nerven beim Elfmeter bewiesen Lukasz Winiarski (Laineck) und Florian Kerscher (Plankenfels), die viermal vom Punkt verwandelt haben. Als Mannschaft ist zudem der SV Schreez mit seinen 14 unterschiedlichen Torschützen ganz schwer auszurechnen.

Z wie Zuschauer

Der SV Ramsenthal ist der attraktivste Gegner in der Liga. Das liegt auch daran, dass die Dippold-Elf zur Kerwazeit bei den Kreuzern aufschlug. Der Rekord wurde allerdings in Schreez beim Derby gegen Lindenhardt registriert, als 155 Schaulustige den Sportplatz aufsuchten. Damit sind die Schreezer auch Zuschauerkrösus, während der Besuch insbesondere beim FC Bayreuth 2 sehr überschaubar war.

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