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BFV legt "Fahrplan" fest: 3. Mai als Deadline für Abbruch!
Haben die massiven Proteste und die kritischen Stimmen der vergangenen Tage Wirkung gezeigt? Zumindest hat der Bayerische Fußballverband jetzt in einer Pressemitteilung einen "Fahrplan" für einen möglichen Abbruch der Runde vorgelegt. Zunächst würde der Ligapokal ad acta gelegt und Anfang Mai womöglich die derzeit unterbrochene Runde.
 
Von Marco Heumann/PM BFV
 
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Der Vorstand des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat in einer Videokonferenz einen Vier-Punkte-Plan für den Umgang mit der weiter wegen der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden staatlichen Verfügungslagen unterbrochenen Spielzeit 2019/2021 im Männer-Bereich, die ursprünglich bis zum 30. Juni 2021 beendet werden sollte, verabschiedet. Das macht der Verband in einer Pressemitteilung bekannt. 

Deadline eins: 19. April - Aus für den Ligapokal

 

Darin wird erklärt: "Sollte ab dem 19. April 2021 kein flächendeckender Trainingsbetrieb mit Kontakt in Bayern möglich sein, ist die Durchführung des Ligapokal-Wettbewerbs nicht mehr möglich." Entsprechend würde dieser auf Kreis-, Bezirks- und Verbandsebene als Zusatzwettbewerb gestrichen. Diese Regelung gilt nicht für die Regionalliga Bayern, für deren Ligapokal-Wettbewerb vom Verbandsvorstand im Dialog mit den betreffenden Vereinen noch eine gesonderte Entscheidung zu treffen ist.

Deadline zwei: 3. Mai - mögliches Aus für die Saison 2019/2021


"Um noch möglichst viele oder alle der ausstehenden Spiele der Punkt-Runden zu Ende zu bringen, braucht es einen nahezu uneingeschränkten Trainingsbetrieb ab spätestens 3. Mai 2021", heißt es in der Pressemitteilung. Sollte dies nicht der Fall sein, muss über einen Abbruch der Verbandsspielrunden entschieden werden. Hierzu würden, so der BFV, alle Vereine vor der Entscheidung des Verbandsvorstands durch Einholung eines Meinungsbilds mit einbezogen. Für den Fall des Abbruchs einer Saison sehen die Bestimmungen der Spielordnung (§ 93 SpO) eine Wertung für Auf- und Abstieg nach der Quotienten-Regelung unter Wegfall der Relegationsspiele vor.

 

Spielbetrieb mit negativem Test nicht machbar

 

Der Verbandsvorstand hält, so wird es in der Pressemitteilung erläutert, einen Spielbetrieb unter der Voraussetzung, dass jeweils ein negativer Corona-Test  vorzuweisen ist, in der Fläche für nicht durchführbar und unter den aktuellen staatlichen Rahmenbedingungen nicht realisierbar.

 

Toto-Pokal soll vorerst nicht verändert werden
 
Der Toto-Pokal-Wettbewerb soll im Austragungsmodus noch nicht verändert werden. Bezüglich der möglichen Fortführung des Toto-Pokal-Wettbewerbs beziehungsweise der Ermittlung des Teilnehmers an der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde wird ein separater Vorschlag im Dialog mit den noch im Wettbewerb befindlichen Vereinen durch den Verbandsvorstand erarbeitet.
 
Für die Frauen, Juniorinnen und Junioren gelten die Deadline 3. Mai und der Passus zu den Schnelltests analog. Beim Verbandspokal-Wettbewerb der Frauen und der Juniorinnen sowie Junioren werden individuelle Lösungen noch erarbeitet.

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